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Helenesee

Der Helenesee liegt im Landschaftsschutzgebiet „Oder-Spree-Seengebiet“ etwa 8 km südwestlich der Stadt Frankfurt (Oder) und etwa 4 km westlich der Gemeinde Brieskow-Finkenherd. Der Helenesee erstreckt sich über eine Wasserfläche von ca. 210 ha und ist über einen ca. 1000 m langen Kanal (dem „Kongo“) mit dem benachbarten Katjasee verbunden. Der Tagebaubetrieb begann 1940 mit den Sümpfungsarbeiten für das Teilfeld Helene Nord. Nach der Abraumbewegung 1943 im Teilfeld Helene Nord wurde ab 1944 Kohle gefördert. Die Auskohlung erfolgte vom Teilfeld Helene Nord über das Teilfeld Helene Mitte. Den Abschluss bildete der Abbau im Teilfeld Helene Süd. Aufgrund der komplizierten Lagerungsverhältnisse und der größeren Abbautiefe wurde der Abbau schwer beherrschbar und damit riskant und unwirtschaftlich, sodass 1959 der Tagebau Helene eingestellt wurde.

Der Helenesee ging somit aus dem Restloch des Tagebaus Helene hervor. Er ist ausschließliche durch Grundwasser gespeist und erreichte etwa 1969/1970 seinen stationären Wasserstand allein durch den Eigenaufgang des Grundwassers (keine Fremdflutung). 1960 wurde das gesamte Gebiet um das Restloch Helene unter Landschaftsschutz gestellt mit dem Ziel einer späteren Nutzung als Erholungsgebiet.