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Erdwärme

Für die Nutzung der Erdwärme aus tiefen Schichten („tiefe Geothermie“) sind insbesondere solche Gebiete interessant, die Wärmeanomalien aufweisen und damit Energie-Lagerstättencharakter besitzen können. Die gezielte Erschließung tiefengeothermischer Potenziale erfordert daher eine möglichst umfassende Bearbeitung der dafür in Frage kommenden geologischen Formationen, Strukturen und Gesteinstypen. Genaue geologische und hydrogeologische Kenntnisse des tieferen Untergrundes sowie Angaben zur teufenabhängigen Temperaturverteilung (Abb. 1) sind eine wichtige Voraussetzung für die Beurteilung der tiefengeothermischen Energievorräte.

Für verschiedene Tiefenniveaus wurden beim LBGR geologische Karten mit dazugehöriger Temperaturverteilung erstellt (z.B. Karten der Lias-Basis bzw. der Temperaturverteilung in 2000 m (Abb. 2) und 4000 m Tiefe unter der Geländeoberfläche). Die in diesen Karten aufgeführten Informationen bieten bei Entscheidungen zur Erschließung tiefengeothermischer Ressourcen eine fundierte Orientierungshilfe.

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Abb. 2: Karte der Temperaturverteilung in 2000 m Tiefe